Der Elstar ist seit Jahren die unangefochtene Nummer 1 im deutschen Anbau und Verkauf.
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Apfelsorte |
Geschmack |
Textur / Festigkeit |
Beste Verwendung |
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Elstar |
Feinsäuerlich, aromatisch, saftig |
Mittelfest |
Frischessen, Apfelmus, Backen |
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Gala |
Sehr süß, mild, wenig Säure |
Knackig, fest |
Kinder-Snack, Obstsalat |
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Braeburn |
Erfrischend süß-säuerlich |
Sehr fest, knackig |
Rohesser, Backen, Lagerung |
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Jonagold / Jonagored |
Süß mit feiner Säure |
Grobzellig, saftig |
Allrounder für die Küche |
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Boskoop (Schöner aus Boskoop) |
Kräftig säuerlich, würzig |
Fest, später mürbe |
Backapfel, Apfelkuchen, Kompott |
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Granny Smith |
Sehr säuerlich, erfrischend |
Sehr fest, extrem saftig |
Salate, frischer Snack |
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Pink Lady (Cripps Pink) |
Süß-säuerlich, spritzig |
Sehr knackig |
Snacking |
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Golden Delicious |
Süß, leicht würzig, mild |
Weicher, saftig |
Pur essen, Desserts |
Alte Apfelsorten sind für Allergiker oft deutlich besser verträglich, weil sie wesentlich mehr Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe) enthalten. Diese Antioxidantien inaktivieren die allergieauslösenden Eiweiße im Apfel. Da moderne Supermarktsorten auf Süße gezüchtet wurden, hat man die leicht bitteren Polyphenole meist herausgezüchtet.
Besonders gut verträgliche alte Sorten
- Santana: Speziell als allergikerfreundliche Sorte bekannt und von vielen Betroffenen beschwerdefrei essbar.
- Roter Boskoop: Sehr kräftig, säuerlich und extrem reich an Gerbstoffen/Polyphenolen.
- Goldparmäne: Eine der ältesten Apfelsorten mit nussigem Aroma und hoher Toleranz.
- Graue Französische Reinette: Äußerlich raue, mürbe Sorte, die in Verträglichkeitsstudien sehr gut abschneidet.
- Berlepsch (Freiherr von Berlepsch): Saftig, feinsäuerlich und vitamin-C-reich.
- Alkmene: Aromatisch und würzig, ebenfalls meist gut verträglich.
- Eifeler Rambur: Traditionelle Streuobstsorte mit hohem Schutzstoffgehalt.
Klarapfel
Die vollständige Bezeichnung, der aus Livland stammenden Sorte, lautet „Weißer Klarapfel“
| Aussehen | klein bis mittelgroß; ungleichmäßig hochrund; die Schale ist bei Reife hellgelb, glatt, leicht wachsig |
| Standort | wenig Ansprüche; auch für rauhe Lagen empfehlenswert. |
| Baumreife Haltbarkeit |
Früchte reifen ungleichmäßig von Ende Juli bis Anfang August, so daß sich ein ständiges Durchpflücken empfiehlt; im optimalen Reifezustand duften die Äpfel |
| Fruchtfleisch | das fast weiße Fruchtfleisch ist bei rechtzeitiger Ernte saftig; säuerliches Aroma; bei zu später Ernte oder zu langer Lagerung wird die Frucht leicht mehlig, im Geschmack trocken und fad. |
| Verwendung | schmeckt insbesondere frisch; kann auch zu Mus, Saft, Most verarbeitet und zum Backen (zerfällt leicht!) verwendet werden. |
| Auffälligkeiten | Mehltau, Krebs, Feuerbrand |
Gelber Gravensteiner
Weitere Namen: Blumenkalvill, Ernteapfel, Sommerkönig.
| Aussehen | mittelgroß bis groß, ungleichmäßig, oft kantig geformt; die Schale ist bei Reife gelb, zur Sonnenseite rot geflammt, leicht fettig; duftet stark. |
| Standort | Baum stellt hohe Ansprüche an Klima und Boden |
| Baumreife Haltbarkeit |
Ende August bis Mitte September setzt die Baumreife, die gleichzeitig auch die Genußreife ist, ein; da die Früchte nicht windfest sind, wird ein mehrmaliges Durchpflücken empfohlen |
| Fruchtfleisch | sehr saftig, fest, gelblichweiß; edles Aroma |
| Verwendung | Frischverzehr; Mus, Most, Saft, Backen, Dörren |
| Auffälligkeiten | Schorf, Mehltau, Krebs, Feuerbrand, Stippe, Obstmade |
Geflammter Kardinal
Weitere Namen: Backapfel, Bischofsmütze, Hohläuschen, Pfundapfel u.v.a
| Aussehen | mittelgroß bis groß, sehr unregelmäßig geformt, öfter breit als hoch; über der hellgelben Grundfarbe verlaufen wie kleine Feuerzungen rote Streifen; typisch sind die über den ganzen Apfel verlaufenden Kanten |
| Standort | |
| Baumreife Haltbarkeit |
Ende September bis Mitte Oktober reift die Frucht; hält sich bis in den Februar hinein |
| Fruchtfleisch | fast weiß, etwas grob, saftig, angenehm erfrischend |
| Verwendung | vielseitig, z.B. für Salate, zum Backen und sehr gut für die Saft- und Mostbereitung |
| Auffälligkeiten | sehr anspruchslos; Bäume zeigen Resistenzen gegenüber Schädlingen und Krankheiten |
Berlepsch
Weitere Namen: Baron de Berlepsch, Goldrenette; vollständige Bezeichnung „Goldrenette Freiherr von Berlepsch“; ist aus einer Kreuzung von Ananasrenette und Ribston Pepping hervorgegangen
| Aussehen | mittelgroß; mehr breit als hoch; gelbe bis goldgelbe, leicht orange Farbgebung, sonnenwärts ein wenig rötlich marmoriert; typisch: fünf Rippen, die sich um die Kelchgrube verteilen |
| Standort | Der Baum bevorzugt nährstoffreiche, geschützte Lagen |
| Baumreife Haltbarkeit |
Ernte setzt Anfang Oktober ein; ein mehrmaliges Durchpflücken wird empfohlen; Lagerung bis März möglich |
| Fruchtfleisch | gelblichweiß, sehr saftig und aromatisch; enthält viel Vitamin C |
| Verwendung | vielfältig einsetzbar |
| Auffälligkeiten | Feuerbrand, Fäule, in geringerem Maße auch Mehltau und Schorf |
Boskoop
Die vollständige Bezeichnung lautet „Schöner von Boskoop“. Weitere Namen sind Graue Winterrenette, Reinette von Montfort.
| Aussehen | Wechselnde Form von hoch bis flachrund; Schale ist häufig rauh, oft stark berostet, und tendiert in der Farbe von grünlichgelb über orangerot bis hin zum rot. |
| Standort | keine trockenen Böden |
| Baumreife Haltbarkeit |
Bis in die ersten Tage des Novembers hinein können die Früchte am Baum reifen; Genußreife ab Dezember; Lagerung bis April möglich |
| Fruchtfleisch | Mittelfest und gelblichweiß, saftig, mit erfrischender Säuerung |
| Verwendung | vielseitig, auch für die Most- und Weinbereitung; fällt allerdings beim Backen auseinande |
| Auffälligkeiten | neigt zu Schorf, Stippe und Blutlausbefall |
Cox Orange
Weitere Namen: Cox’s Orange Pippin (Original), Russet Pippin, Verbesserte Muskatrenette. Die vollständige Bezeichung lautet Cox Orange Renette
| Aussehen | mittelgroß und flachkugelig |
| Standort | stellt höchste Ansprüche an Boden und Klima (Ernährungs-störungen wirken stark ertragsmindernd) |
| Baumreife Haltbarkeit |
Baumreife Ende September; da mit Fruchtfall in dieser Zeit zu rechnen ist, sollten die Früchte rasch geerntet werden; Genußreife ab Oktober; Lagerung bis März möglich |
| Fruchtfleisch | edles Aroma; saftig, mittelfest, hellgelbe Farbe |
| Verwendung | wegen seines hohen Zuckergehaltes sehr gut für Saft, Wein und zum Dörren geeignet, ansonsten vielseitig einsetzbar |
| Auffälligkeiten | Schorf, Stippe und Blutlausbefall; Fäule, Krebs, Mehltau, Apfelwickler, Feuerbrand sind die Schwachstellen dieser Sorte. |
Goldparmäne
Die vollständige Bezeichnung lautet „Wintergoldparmäne“. War bereits vor 1700 in Frankreich bekannt und kam über England nach Deutschland
| Aussehen | mittelgroß, stumpfkegelige Form, duftende, glatte Schale; gelb-rötlich gefürbt, mit roten Streifen und Sprenkeln. |
| Standort | nur in geschützten trockenen Lagen wird eine gute Fruchtqualität erzielt. Für höhere Lagen nicht geeignet |
| Baumreife Haltbarkeit |
reif ab Mitte September; ohne Geschmacks-verlust bis Februar haltbar |
| Fruchtfleisch | fest, gelblich gefärbt, nicht besonders saftig; würzig-süßes Aroma mit säuerlichem Nachgeschmack, schlecht gefärbte Früchte schmecken fad |
| Verwendung | zum Kochen, Backen, für den Frischverzehr und zur Saftherstellung |
| Auffälligkeiten | Mehltau, Feuerbrand, Schorf, Blut- und Blattläuse, Apfelwickler, Krebs, Fruchtfäule, Stippe; außerdem sind Holz und Blüten frost-empfindlich. |

